Track 1 – Führung: Wie Sie Veränderungen als Chancen nutzen

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Veränderungen in der Gesellschaft und in der Arbeitswelt führen zu Konstellationen, welche die Führung von Teams und Mitarbeitern vor neue Ausgangslagen stellen. Ein Thema ist die Führung virtueller Teams. Verschiedene Standorte, New Ways of Working, mit flexiblen Arbeitsplätzen oder Home Office fordern von den Führungskräften neue Modelle.

Eine weitere Thematik, welche stark an Bedeutung gewinnt ist die Vielseitigkeit und Verschiedenartigkeit der Mitarbeiter. Unter dem Begriff «Diversity & Inclusion» strebt man an, diese Vielfalt als Chance zu verstehen.

Der Einstieg in diesen Thementrack bildet die Führung von Drittfirmen. Das Providermanagement ist eine Aufgabe, welche sich einem Grossteil der FM & Maintenance Führungskräfte stellt, sei dies auf Seite Auftraggeber oder Auftragnehmer.

Unser Fachtagungsprogramm zum Thema „Führung im FM“ widmet sich aktuellen Herausforderungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Programm (es besteht nach jedem Referat die Möglichkeit, den Thementrack zu wechseln)  
Uhrzeit Referat Referent
15.30 – 16.00 Uhr

Referat 1: Providermanagement – System und Strategie müssen zusammenpassen

Die zunehmende Auslagerung von Supportleistungen zum Kerngeschäft fordert ein aktives Führen der Provider und Drittfirmen. Wie kann der Auftraggeber sicherstellen, dass die Servicveprovider die Standards des Unternehmens mittragen und die Erwartungen des Auftraggebers erfüllen. Im Gegenzug stehen die Serviceanbieter vor der Frage, wie sie die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber erfolgreich und partnerschaftlich gestalten können.

Swisscom hat vor mehreren Jahren die Strategie der vollen Auslagerung von Supportleistungen gewählt. In den verschiedenen Phasen dieses Prozesses wurden Single- und Mulitprovider Strategien umgesetzt, bis hin zur Auslagerung von eigentlichen CREM-Aufgaben in der Provider-Steuerung. Der Referent hat auf diesem Weg einige Erfahrungen gesammelt, welche er am Symposium vermittelt.

Jöri Engel
CEO Swisscom Immobilien
16.00 – 16.30 Uhr Pause   
16.30 – 17.00 Uhr

Referat 2: Den Mehrwert der Verschiedenartigkeit nutzen

Das Zusammenleben und die Zusammenarbeit von Jung und Alt, von Frau und Mann oder von verschiedenen Nationalitäten und Ethnien prägt die öffentliche und politische Diskussion. In Unternehmen gewinnt das Thema Vielfalt unter dem Begriff «Diversity & Inclusion» stark an Bedeutung. Die Vielzahl von sichtbaren und unsichtbaren Unterschieden zwischen den Menschen erfordert ein proaktives Verhalten im Schaffen von integrativen Arbeitsumgebungen. Jenseits von Quoten und Gruppendenken führt Vielfalt zu Mehrwerten.

Rachel Parisot
Diversity & Inclusion Specialist, Roche Diagnostics
17.00 – 17.30 Uhr

Referat 3: Führung virtueller Teams in agilen und digitalen Zeiten

Welches Leadership ist im Zeitalter von New Ways of Working, Home Office, Online-Meetings, virtuellen Teams und agilen Methoden effektiv? Wie kann bei solchen Arbeitsmodellen die individuelle und vom Team erbrachte Leistung optimal gefördert und beurteilt werden? In der Zukunft wird „Führung“ keine Position, sondern eine (evtl. temporäre) Rolle sein? Welche individuellen und organisationalen Kompetenzen werden dann besonders wirkungsvoll sein?

Prof. Dr. Dietmar Treichel
Leitung Institut für Kommunikation & Führung IKF

Referenten/-innen im Track „Führung“

Informationen zu den Referaten und Referenten für die obigen Themen im Track Führung finden Sie auf dieser Seite.

Jöri Engel, CEO Swisscom Immobilien AG

Jöri Engel

Vita: Jöri Engel ist seit 2013 CEO der Swisscom Immobilien AG und hat als Leiter Corporate Real Estate Management der Swisscom erfolgreich sämtliche Real Estate Management Bereiche verschiedener Units von Swisscom unter einer Leitung zusammengeführt. Er hat den Bereich Corporate Real Estate Management mit rund 50 Mitarbeitenden aufgebaut, welcher schweizweit die insgesamt 16’500 Objekte – von netzrelevanten Kleinobjekten bis hin zu Businessparks – über den gesamten Lifecycle hinweg bewirtschaftet. Engel hat einen Master of Advanced Studies in Real Estate (CUREM) der Universität Zürich und begann 2002 seine Karriere bei Swisscom im Bereich Facility Management. Er ist zudem Gastdozent an der Berner Fachhochschule und Jury-Mitglied eines Masterlehrgangs in Real Estate Management. Seine Freizeit verbringt Engel mit einer Vielzahl Hobbies wie Kochen, Radfahren, Golf oder auf seinem Vespa-Oldtimer auszufahren.

 

Rachel Parisot, Diversity & Inclusion Specialist, Roche Diagnostics

Rachel Parisot

Vita: Mit ihrem Hintergrund in Kulturwissenschaften und Organisationsentwicklung setzt sich Rachel Parisot mit gesellschaftlichen Strukturen auseinander. Sowohl im beruflichen wie auch im ehrenamtlichen Kontext arbeitet sie mit Gross- und Kleingruppen an persönlichen sowie führungsbezogenen Entwicklungsthemen. Seit über fünf Jahren ist sie bei Roche Diagnostics angestellt und verantwortlich für das Thema Diversity und Inclusion, welches sie durch standortweite Projekte und Initiativen vorantreibt.

 

 

Prof. Dr. Dietmar Treichel MBA, Leitung des IKF Institut für Kommunikation & Führung, Luzern

Prof. Dr. Dietmar Treichel

Vita: Dietmar Treichel hat in Deutschland, England und USA Kommunikation, Sozialwissenschaften, Psychologie und Management studiert. Nach ca. 16 Jahren als Professor, Studienleiter und Unternehmer in Deutschland und Österreich kam er 2006 als Ko-Leitung ans Institut für Kommunikation & Führung IKF in Luzern. Fachlich und unternehmerisch ist er hier für den Bereich Leadership, Organisationsentwicklung und Innovation verantwortlich. Daneben arbeitet er in unterschiedlichen Mandaten in privatwirtschaftlichen, non-profit und öffentlichen Organisationen. Seit 3 Jahren liegt sein Fokus darauf, Menschen und Unternehmen bei der Entwicklung von Strategien und Kompetenzen zu unterstüzen, um mit agilen Methoden die digitalen Technologien optimal nutzen zu können. Er ist überzeugt: Die Digitalisierung ist ein Hype – nicht weil sie vorübergehen wird, sondern weil sie normal werden wird und weil man sich bald über die immer stärker standardisierten Technologien nicht mehr differenzieren kann. Es braucht daher eine methodische ganzheitliche Agilität, um die Dynamik der Digitalisierung zielgerichtet in nachhaltige Wettbewerbsvorteile, Kompetenzen und Innovationen zu übertragen. Wir müssen uns beeilen, denn die USA haben schon jetzt einen Vorsprung von 5 Jahren.