Track 2 — Fläche und Infrastruktur: Arbeitsplatzkonzepte

Arbeitsplätze leben - hohe Anforderungen an das Workplace Management
Arbeitsplätze leben – hohe Anforderungen an das Workplace Management

Im Workplace Management streben Unternehmen mit modernen Arbeitsplatzkonzepten erhöhte Produktivität und Flexibilität der Mitarbeiter an, aber auch eine Reduzierung und Optimierung der Kosten.

Wurden die Ziele bei der Umsetzung neuer Arbeitsplatzkonzepte erreicht und welches waren die Herausforderungen bei der Umsetzung aus Sicht des Facility Management?

Anhand von Praxisbeispielen wird das Thema intensiv beleuchtet:

  • Konzepte: Welche Lösungen wurden umgesetzt und was sind die Hintergründe dazu? Wie gut funktionieren welche Aspekte der neuen Konzepte?
  • Steuerung der Flächen und Infrastruktur: Welche Auswirkungen hat die Einführung neuer Konzepte für Workplace/Facility Management (Aufbau- und Ablauforganisation, Verantwortungen und Zuständigkeiten, Schnittstellen)?
  • Auswirkungen von Workplace Management auf die Erbringung von Facility Services: Was muss mehr/weniger/anders gemacht werden?
Programm Track 2

Fläche und Infrastruktur: »Workplace Management – Erwartungen an und Erkenntnisse aus der Umsetzung von Arbeitsplatzkonzepten«

 Uhrzeit  Referat Referent
 15.00 – 15.30 Uhr

Workplace Management – Erwartungen an und Erkenntnisse aus der Umsetzung von Arbeitsplatzkonzepten

Arbeitsplätze haben sich im Zug der Digitalisierung und einer sich stark wandelnden Gesellschaft in nur wenigen Jahren stark verändert. Aspekte wie veränderte Bedürfnisse und hohe Mobilität der Mitarbeiter erfordern neue Arbeitswelten und integrative Arbeitsmodelle. Viele Unternehmen haben neue Workplace-Konzepte erstellt und umgesetzt in der Erwartung, die Produktivität und Flexibilität der Mitarbeiter zu erhöhen und auch den veränderten und reduzierten Raumbedürfnissen gerecht zu werden. Der Referent zeigt aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse die Auswirkungen neuer Arbeitsplatzgestaltung auf. Konnten Ziele wie Kostenoptimierung und Produktivitätssteigerung wirklich erreicht werden und tragen die neuen Arbeitswelten zur Bindung der Mitarbeiter bei.

Prof. Dr. Lukas Windlinger Inversini
Leitung Kompetenzgruppe Betriebsökonomie und Human Resources in FM und Mitglied der Institutsleitung, ZHAW Institut für Facility Management
15.30 – 16.00 Uhr Pause
16.00 – 16.20 Uhr

Praxisbeispiel Postfinance

 

16.20 – 16.40 Uhr

Praxisbeispiel Kantonsspital St. Gallen: »Kernprozesse im Kernareal, alternative Standorte und Konzepte der Büroräumlichkeiten«

Das Kantonsspital St. Gallen ist umgeben von einem engen Korsett der angrenzenden Quartiere. Der Bedarf an Flächen wächst von Jahr zu Jahr. Aus diesem Grund werden Büro- und Administrations-flächen an die Peripherie des Areals verlegt. Die Ideen und das neue Workplace-Konzept wurden mit dem Haus 10 am Rand des Areals sowie mit dem Neubau des Haus 39 als Büro und Schulungsgebäude ausserhalb des Spitalperimeters umgesetzt. Wie sehen Alternativen in der Bürogestaltung aus? Nehmen die Nutzer die Entwicklung an?

Der Schwerpunkt des Referats beleuchtet die Herausforderungen und Auswirkungen von Workplace Management auf die Erbringung von Facility Services an Beispielen der Reinigung, Materiallogistik und weiterer Dienstleistungen. Ein wichtiger Aspekt ist auch das Change-Management, um bei den Nutzern eine hohe Akzeptanz und Zufriedenheit zu erreichen.

Michael Sutter
Leiter Hauswirtschaft & Areal, Kantonsspital St. Gallen
16.40 – 17.00 Uhr

Praxisbeispiel Mobiliar: »Digitale Transformation, sind Sie bereit?«

«Unternehmen müssen sich auf die Zukunft vorbereiten, indem sie sich neu erfinden.» Die Welt verändert sich, wird mit der Digitalisierung deutlich komplexer und hat andere Bedürfnisse. Um weiterhin erfolgreich zu sein, entwickelt die Mobiliar ihre Unternehmenskultur, ihre Organisation und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konsequent weiter. Mit der kompletten Umgestaltung der Arbeitswelt an den Direktionsstandorten Bern, Nyon und Zürich bis Frühling 2020 antwortet die Mobiliar auf die Bedürfnisse der neuen Arbeitswelt. Die Referentin geht bei ihrem Referat v.a. auf die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur sowie die Bedürfnisse einer agilen Organisation ein.

Nathalie Bourquenoud
Leiterin Human Development, Die Mobiliar

 

Referenten/-innen im Track Fläche und Infrastruktur

Informationen zu den Referaten und Referenten für die obigen Themen im Track Fläche und Infrastruktur finden Sie auf dieser Seite.

Prof. Dr. Lukas Windlinger Inversini – Leitung Kompetenzgruppe Betriebsökonomie und Human Resources in
FM und Mitglied der Institutsleitung, ZHAW Institut für Facility Management

Prof. Dr. Lukas Windlinger Inversini

Vita: Seit 2002 an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Institut für Facility Management tätig, als Dozent und seit 2008 als Professor. Zuvor wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Arbeitspsychologie der ETH Zürich. Autor einer Vielzahl von Publikationen im Workplace-Management und anerkannter Referent zu diesem Thema.

 

 

 

Michael Sutter, Leiter Hauswirtschaft & Areal, Kantonsspital St. Gallen

Michael Sutter

Vita: Michael Sutter ist gelernter Chemielaborant mit diplomierten Weiterbildungen zum technischen Kaufmann, Leiter in Facility Management HFP sowie MAS in Facility Management ZHAW. Seit 2019 als Leiter Hauswirtschaft und Areal im Kantonsspital St. Gallen tätig. Weitere berufliche Erfahrungen beim Bundesverwaltungsgericht St. Gallen als Leiter Betrieb & Sicherheit und zuvor in FM Funktionen bei Helsana. Politisches Engagement als Gemeinderat in Kirchberg.

 

 

 

Nathalie Bourquenoud, Leiterin Human Development, Die Mobiliar

Nathalie Bourquenoud

Vita: Nathalie Bourquenoud ist Leiterin Human Development und Mitglied der Geschäftsleitung der Mobiliar. Gleichzeitig ist Bourquenoud Verwaltungsratspräsidentin des Unternehmens Swisscaution SA, einer Tochtergesellschaft der Mobiliar. Sie definiert ihre Rolle als HR-Verantwortliche neu. Ihre Verantwortung und Kernkompetenz sieht sie darin, Rahmenbedingungen zu setzen, damit die Mitarbeitenden Fähigkeiten weiterentwickeln, Kompetenzen aufbauen und mit hoher Motivation zu innovativen Lösungen im Interesse des Unternehmens beitragen. Auch Nathalie Bourquenouds eigener Werdegang ist von hoher Motivation geprägt: Sie verfügt über einen Abschluss als Buchhalterin mit eidg. Fachausweis, einen MBA in Integrated Management sowie ein SFI Advanced Executive Programm im Banking. Nathalie Bourquenoud engagiert sich für das Kinderhilfswerk UNICEF, als Delegierte und Mitglied der Fundraising-Kommission.